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Das Gesundheitsberufegesetz hat die vorletzte Hürde überwunden und wurde vom Nationalrat angenommen. Beim SBK ist man insbesondere erfreut darüber, dass ein nationales Register geschaffen werden soll.

„Für die Qualität der Gesundheitsversorgung und für die Patientensicherheit ist heute ein wichtiger Tag“, sagt Roswitha Koch. Die Vertreterin des Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner hat sich gemeinsam mit dem „Netzwerk Pflege GesBG“ intensiv für das neue Gesetz eingesetzt.

Das Gesundheitsberufegesetz GesBG wird erstmals auf nationaler Ebene die Kompetenzen der Gesundheitsberufe, die auf Fachhochschulstufe angesiedelt sind, reglementieren, also etwa der Hebammen, Physio- oder ErgotherapeutInnen sowie der Pflegefachpersonen. Zudem sieht es die Bewilligungspflicht für die Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung vor.

Besonders erfreut ist man beim SBK über die Schaffung eines nationalen Registers. „In der Schweiz wird alles registriert, aber für die Gesundheitsberufe fehlte bisher ein Register“, erklärt Roswitha Koch.  Die  gesetzlichen  Regelungen unterstreichen die Notwendigkeit der kontinuierlichen Weiterbildung, auf die man vorbereitet ist. „Wir stellen mit der Onlineplattform e-log.cheine Möglichkeit zur Verfügung, dank der Gesundheitsfachpersonen unbürokratisch und effizient ihre Weiterbildungsleistungen erfassen können.“

Abgelehnt hat es  der Nationalrat, im GesBG auch die Masterstufe Pflege (Advanced Practice Nursing APN) zu reglementieren. Ein Schutz der Berufsbezeichnungen, wie sie der SBK gefordert hatte, war schon in einem früheren Stadium der parlamentarischen Beratung gescheitert.

Für Finanzhilfen zur Förderung der Effizienz schuf der Nationalrat zwar die gesetzliche Grundlage, lehnte aber den Verpflichtungskredit über acht Millionen Franken  ab. Da die Finanzhilfen nachträglich im Rahmen der Fachkräfteinitiative ins Gesetz eingefügt wurden, geht die Vorlage noch einmal an den Ständerat.

 

Links:

Medienmitteilung des Parlaments

Weitere Informationen zum GesBG finden Sie auch auf www.sbk-asi.ch

 

Für Fragen steht zur Verfügung

Roswitha Koch, Leiterin Abteilung Pflegeentwicklung, Tel. 076 342 04 06

Veröffentlicht am 09.06.2016

Download GESUNDHEITSBERUFEGESETZ.pdf

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