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Für eine Bachelor-Ausbildung

 

Heute ist das Altern der Bevölkerung erwiesen. Die Gesundheitsproblematiken sind schwieriger und die verschiedenen Polypathologien werden häufiger. Die Erhöhung der Altersdemenz ist bekannt und die Prognosen in diesem Bereich sind beunruhigend. Die Baby-Bommer werden  in etwa mehr als  20 Jahren pensioniert, und die Bedürfnisse der Gesundheit werden höher. Damit wir auf die Bedürfnisse der heutigen Bevölkerung weiterhin antworten können und der morgigen Herausforderung gegenüberstehen können, muss die Ausbildung zur Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner errichtet werden. Das heisst, Sicherheit und Qualität für den Patienten. Es geht nun darum, die Einsätze der öffentlichen Walliser Gesundheit zu berücksichtigen

 

Daher denkt die ASI-Wallis, dass es unerlässlich ist :

 

Eine Ausbildung in der Krankenpflege auf dem Niveau Bachelor zu erhalten
Das aktuelle Bildungssystem zu stabilisieren, um Kosten zu vermeiden
Das Binom Pflegefachfrauen/männer und Krankenpfleger/in [1]

und die veschiedenen Pflegezusatzfunktionen zu verstärken

Die Welt der Gesundheit nicht verkomplizieren durch die Einführung eines dazwischenliegendem Bildungsniveau.
Die Stabilität der Arbeitswelt nicht in Gefahr bringen

 

Das Niveau Bachelor ist nötig, um über die notwendigen Kenntnisse zu verfügen, damit die Bedürfnisse der Patienten in seiner Gesamheit analysiert werden können.

Es ist auch ganz gleich für die anderen Gesundheits-Berufe (zum Beispiel : Physiotherapeut/in, Hebamme, Ernährungsberater/in, Arzt/Ärztin usw…), warum wäre es für die Krankenschwester anders?

 

Dieses Bildungsniveau in Krankenpflege ermöglicht nicht nur, sich mit  den anderen Berufen der Gesundheit gleich zustellen, sondern auch wettbewerbsfähig zu bleiben und um sich international auszuschreiben.

 

Es ist die einzige Möglichkeit, um eurokompatibel zu sein, und eben an die Walliser und Walliserinnen dieselben Arbeitsmöglichkeiten im Vergleich der Ausländer zu offerieren. Warum sollten wir für die Schweizer und Schweizerinnen ein niedrigeres Niveau haben und in einer vergangenen Ära zurück gehen?

 

Die Einführung eines ES-Niveau ist für alle Bachelor-Ausbildungen gefährlich. Die Personen mit einer ES-Bildung werden im Wallis bleiben, da die anderen Kantone sich entschlossen haben, ein solches Niveau nicht einzuführen. Zur Zeit gibt es nur ein kleiner Teil von Fachleuten, die ausserhalb des Kantons Wallis arbeiten gehen. Sie haben  die Tendenz ausserhalb zu bleiben, weil die verschiedenen beruflichen Möglichkeiten attraktiver sind. Heute soll das Wallis seinen Fachleuten die  gleichen Möglichkeiten anbieten, damit wir wettbewerbsfähig und attraktiv sind.

 

Die Einführung einer ES[2]-Ausbildung in Krankenpflege im Wallis impliziert das Risiko, noch mehr Fachleute mit Bachelor-Niveau aus dem Ausland rekrutieren zu müssen als heute, denn zweifellos wird die Frequenz an der HES[3]-Schule zurückgehen.

Ausserdem, wird die Beweglichkeit der Walliser Fachleuten ebenfalls reduziert werden, weil Europa  den Bachelor und nicht das ES-Diplom gewählt hat. Wieder einmal wird die Schweiz im Vergleich zu ihren Nachbarn benachteiligt.

 

Die Fachleute des Bachelor-Niveau werden ausgebildet, um komplexe Situationen zu bewältigen. Sie können die Bedürfnisse der Patienten schnell erkennen , sich im im Gesundheitssystem optimal orientieren, Zeitverluste vermeiden zu Gunsten der Gesundheit und der Gesamtkosten..

 

Dieser Typ von Fachmann/Fachfrau wird spezifisch ausgebildet, um in der Interdisziplinarität zu arbeiten, und verschiedene Leistungserbringer und Ansprechpartner zu koordinieren. Er besitzt auch die notwendigen Qualifikationen, um ein Team zu leiten, zu verhandeln und das Eingreifen    verschiedener Fachleute zu artikulieren.

 

Dieser Typ von Fachmann/Fachfrau besitzt auch grosse Kenntnisse des Gesundheitssystems. Es bedeutet, er ist die beste qualifizierte Person, um die angebotenen Möglichkeiten des Gesundheitssystem sehr gut zu verwalten und unnütze Ausgaben zu vermeiden.

 

Die Krankenschwester trägt also zur Verringerung des Kosten des Gesundheitssystems bei.

 

Heute sehen wir die Vorteile des jetzigen Bildungssystems mit Krankenschwestern auf dem HES-Niveau, die Pflege-Assistenten auf dem sekundären Niveau II und die Pflege-Helfer. Dieses System ist auf dem Niveau der Sicherheit und der Qualität der Pflege leistungsfähig. Es erlaubt auch eine Klärung der Rollen und beseitigt eine Zwischenschicht, wie bereits aus der Vergangenheit bekannt, und was die Situation nur unnötig klompiziert. Wir wünschen, dass es fortgesetzt und gestärkt wird. Das jetzige System mit Krankenschwestern und Pflege-Assistentinnen[4] ist einer der Pfeiler dieses Systems. Warum etwas Leistungsstarkes ändern? Die nach dem CHUV eingeführte Weise der Fuktionierung hat die Wirksamkeit des Binoms Krankenschwester – Pflege-Assistentin bewiesen. Das Walliser Gesundheitssystem mit den bestehenden Fachleuten hat sich bewährt, da der Mangel an Pflegepersonal jetzt gelöst ist. Wollen wir nun alles wieder in Frage stellen?

 

Ein Niveau ES einzuführen ist ein Rückschritt. Die anderen Ausbildungen des Dienstleistungssektors werden sich der Stimme enthalten, um eine Klarheit der Funktionen und Rollen zu gewährleisten. Die Krankenschwester kennen dies schon aus der Vergangenheit, und es wurde bewusst für das jetzige Modell aufgegeben. Das jetzige Modell ist wirtschaftlicher, wirksamer, effizienter, sicherer und auf die Bedürfnisse abgestimmter. Ein zusätzliches Niveau einzuführen bedeutet  zusätzliche Kosten , da man diese Fachleute entlohnen muss. Und wird es genug Arbeitsplätze für sie geben? Also bis heute ermöglichte das jetzige System Arbeitsplätze für jeden des HES-Niveau.

 

Ausserdem bedeutet das jetzige System, unnötige Kosten zu vermeiden, weil jeder seine Kompetenzen ganz bewusst benutzen kann. Das heisst, die Kompetenzen werden nicht verschwendet, und somit geht nichts zu Lasten des Finanzniveau und Sicherheit.

 

Eine Einführung der ES bedeutet,  unnötige zusätzlichen Kosten für das Wallis, obwohl die Finanzen bereits jetzt nicht so gut stehen. Die Gründung einer ES in Pflege wird von mindestens Fr. 666‘000.-  vollständig zu Lasten des Kantons gehen. Sogar die Studiumskosten für einen ES oder HES sind fast identisch. Im Gegenteil, die HES-Kosten werden vom Bund garantiert. Der finanzielle Unterschied wiegt also schwer bei den kantonalen Finanzen .

 

Eine ES im Wallis einzuführen ist eine Gefahr für das HES und sogar für die ES. Werden wir genug Studenten für jede Branche haben? Die Anzahl Walliser, die zur Zeit in einer ES-Branche in Pflege ausserhalb des Kanton geht, ist gering, da die Nachhaltigkeit der Ausbildung nicht garantiert wird.

 

Eine Branche ES zu eröffnen wird sicher die Walliser HES-Bildung in Gefahr bringen, die schon seit mehr als 10 Jahren existiert. Die Eröffnung einer ES wird die HES-Bildung verurteilen und mit ihr Entlassungen fortreissen. Worin wird das letzte Geld dem Wallis gedient haben?

Eine Eröffnung des ES Sektors gefährdet zweifellos die Walliser HES Ausbildung, die bereits seit über 10 Jahren besteht. Die Eröffnung eines ES bestraft die HES Ausbildung im Oberwallis und es wird zu Entlassungen führen. Zu was haben die investierten öffentlichen Gelder im Walliser HES-System gedient?

 

Ausserdem, wird es Meinungsverschiedenheiten unter den schon anwesenden Fachleuten schaffen. Tatsächlich wird es notwendig , jedes Gehalt für jede Bildung zu erkennen und es kann inexistente Konflikte schaffen. Der Arbeitsfrieden wird somit ebenfalls gefährdet. Statt den Zusammenhalt des Profi-Teams zu stärken, wird die Aufteilung innerhalb des gleichen Berufes passieren.

Dies verheisst Arbeitskonflikte mit letztlich höheren Kosten.

 

Die Deutsch-Schweiz hat sich entschieden, die ES-Ausbildung aus mehreren Gründen einzuführen:

 

Historisch ist der Ansatz der Pflege verschieden, weil es sich mehr auf die Anerkennung von praktischen Sachkenntnisse und auf eine Vision der Krankenschwester als Arzthelferin konzentriert 

Jedoch ist eine Intitiative im laufen, die die Verantwortung der Krankenschwester im KVG ändert.

 

2.         Die Lern-Krankenschwestern ab dem 1. Jahr der nachobligatorische Ausbildung anfangen.

Das ist warum bis heute die Deutschsprachigen diesen Pfad der ES gewählt haben, der aus der FCKW durchgeführt werden kann. Es ist daher für die Deutsch-Schweiz an der Zeit, der FCKW-Matura-Berufsausbildung HES beizutreten.

 

3.         Dieses Ausbildungsmodell, ermutigt der FCKW-Matura-Berufsausbildung HES noch weniger ein Numerus Clausus für die Ausbildung HES zu sein.

 

4.         Die Vision der Rolle Bachelor Pflege ist in der Deutsch-Schweiz anders. Die Krankenschwester HES wird als Führungsposition gesehen. Doch diese Sicht ist im Wandel, und die Funktion der Koordinierung und Forschung in der Pflegewissenschaft boomt für die Ausbildung HES  im deutschsprachigen Raum des Landes. Dies ist ein klarer Beweis, dass die HES Level-Kurse diejenigen sind, die wir brauchen.

 

[1] Assistent Pflege und Gemeinde-Gesundheit-Bildung Gesamtschule II

[2] Gymnasium

[3] Hochschule

[4] ASSC: Assistentin Pflege und Gesundheitswesen. CFC in 3 Jahren, 2 sekundäre Ausbildung

Parlamentarische Initiative "Rechtliche Anerkennung von Pflegeverantwortung "

Veröffentlicht am 08.11.2015

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